Kava-Kava / Rauschpfeffer

Piper methysticum
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Hauptwirkung

Anxiolytisch / angstlösend

Neurologie / Gehirn

Krampflösend, muskelrelaxierend

  • schlaffördernd
  • schmerzlindernd

Innere Medizin

  • Spasmolytisch an glattmuskulären Organen, z.B. am Illeum

Urologie

  • Reizblase
  • nächtliches Wasserlassen

Frauenheilkunde

  • Psychovegetative Beschwerden im Klimakterium
  • wirkt spasmolytisch am Uterus

Endokrinologie

  • Vegetative Störungen bei Hyperthyreose

Orthopädie / Rheumatologie

Entspannt die Muskulatur



Geriatrie

  • Leistungsschwäche im Alter

Psyche

Tranquilizer, beruhigend bei

  • Angst
  • nervösen Spannungs- und Unruhezuständen
  • Abnahme der emotionalen Erregbarkeit
  • Aggressionslösung
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwäche
  • erhöht die geistige Aktivität und stärkt die Willenskraft
  • steigert die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit
  • verbessert die zerebrale Informationsverarbeitung
  • Prüfungsvorbereitungen
  • depressive Verstimmungen, die Stimmung wird aufgehellt
  • Alkoholentzugserscheinungen
  • berufliche Strapazen
  • seelische Belastungen

Dosierung / Anwendungsform

Tagesdosis:
60 – 120 mg Kavapyrone
Kaltansatz (Mazeration): 1 TL in 1/4 Liter kaltem Wasser, nach 24 Stunden absieben und trinken
Fertigpräparate, Pulver (Österreich)
Kleine Dosen: wirken entspannend und anregend!
Mittlere Dosen: euphorisierend, Gedanken und Appetit anregend, sexuell anregend und entspannend
Sehr hohe Dosen: eher einschläfernd, führen aber nicht zum Kater

Nebenwirkung / Kontraindikation

In seltenen Fällen: allergische Hautreaktionen, Pupillenerweiterung, Sehstörungen und Störung des okulomotorischen Gleichgewichtes

Bei längerer Einnahme kann es zu Gelbfärbung der Haut und Hautanhangsgebilden kommen
Die Pflanze sollte nicht länger als 3 Monate eingenommen werden

Bei Überdosierung: zentralnervöse Dämpfungserscheinungen mit Relaxation der Skelettmuskulatur

Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, endogene Depression, Leberkrankheiten

Wechselwirkungen: mit Alkohol, Barbituraten und Psychopharmaka



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