Salomonsiegel

Polygonatum odoratum
Hauptwirkung

Bei Sehnen-, Muskel- und Knochenbeschwerden

Neurologie / Gehirn

  • Kopfschmerz, am Hinterkopf


Kardiologie

Durch Convallarin

  • ein sanftes Herztonikum
  • Hypertonie

Innere Medizin

Die Pflanze enthält Schleim, wirkt befeuchtend

  • die Schleimhäute werden mit einer schützenden Hülle überzogen und beruhigt
  • Dickdarmentzündung
  • chronische Ruhr
  • gereizte Hämorrhoiden; als Abkochung

Ayurveda: „um die Körperflüssigkeiten zu beleben“

TCM „tonisiert Yin und Flüssigkeiten, v.a. in der Lunge“

  • Reizhusten, trockener Husten

In Japan als

  • Antidiabetikum benutzt

Frauenheilkunde

Die Schleimhäute der Vagina und der Gebärmutter reagieren besonders gut auf Polygonatum (M. Wood)

  • Bänderschwäche des Beckens, vgl. Sternwurzel/Aletris
  • Prolaps
  • geschwächte Frauen, u.U. mit Viburnum und Hydrastis
  • Vaginitis
  • Leukorrhoe
  • schmerzhafte Regelblutung
  • Labiensynechie, 1 – 2 x tgl. lokal die Salbe auftragen, Therapiedauer 4 – 6 Wochen; Nachbehandlung u.U. mit Quercus Salbe

Haut

  • Brandwunden
  • Hautbeschwerden mit Brennen, zerquetschte Wurzel in Milch gekocht auflegen
  • Narbenbehandlung, Keloid; z.B. Narben Gel WALA
  • Phimose; 1 x tgl. abends mit Wattestäbchen auftragen, Therapiedauer ca. 3 Monate, nach Therapiepause ggf. wiederholen
  • Warzen, Verruca vulgaris, insbesondere bei hornig-harter Oberfläche, auch bei Dornwarzen, 2 x tgl. einreiben

Orthopädie / Rheumatologie

Salomonsiegel als Salbe dient zur Behandlung von:

  • Sehnen und Bänder welche zu locker oder zu straff sind
  • Sehnenverhärtungen
  • Sehnenknoten
  • Tendovaginitis stenosans
  • Karpaltunnelsyndrom auf der Basis von Sehnenscheidenentzündung
  • schnellender Finger
  • Verspannungen der Wirbelsäule
  • Kiefergelenkbeschwerden
  • Bänderüberdehnung
  • Bänderrisse, mit Ackerschachtelhalm
  • ausgerenkte Gelenke
  • Quetschungen
  • „tanzende“ Kniescheibe
  • Dupuytrensche Kontraktur, 2 x tgl. intensiv einmassieren
  • Prellungen
  • Blutergüsse
  • alte, verhärtete Hämatome
  • Gelenkverletzungen
  • Knochenbrüche
  • Osteophyten, Knochensporne
  • Fersensporn
  • entzündeter Fußballen
  • Arthritis
  • Knorpelgewebe kräftigend, mit Ackerschachtelhalm
  • Muskelschwäche in der Rekonvaleszenz


Dosierung / Anwendungsform

Tinktur: 3 x tgl. 1 – 5 Tropfen

Salbe: 2 – 3 x tgl. auftragen

Abkochung: bei Hautflecken auftragen

Benutzt wird die Wurzel

Nebenwirkung / Kontraindikation

Blätter und Früchte wirken Brechreiz erregend



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