Heilpflanzen bei Fieber

Wolfgang Heinrich, 17. April 2018

David Mao, Unsplash

Die Möglichkeiten der Naturheilkunde bei Fieber, umfassen neben Kälteanwendungen, Abführmitteln (Sennes, Rhabarber), Stärkungsmitteln (Kaffee, Wein, Chinin) und Nervenstärkung (B-Vitamine) auch Heilpflanzen


WASSERDOST

stärkt und stimuliert das Immunsystem bei Erkältungskrankheiten mit Fieber;
unterstützend bei Influenza (Buhner H 2017)
bei Viruserkrankungen mit intermittierendem Fieber

Tinktur: im akuten Stadium alle 1/2 Stunde 10 Tropfen bis zu 6 x täglich in warmen Wasser

HOLUNDER

Holunderblüten-Tee bei grippalem Infekt und fieberhaften Erkältungskrankheiten
Bei grippalem Infekt mit Schüttelfrost: Holundersaft mit Ingwersaft (Buhner H 2017)
Die Beeren und die Blüten wirken antiviral gegen Influenza-Viren A und B, verschiedener Stämme
Möglichst unmittelbar zu Beginn des Ausbruchs der Infektion einnehmen

MEISTERWURZ

Wirkt am besten prophylaktisch bei Beginn eines grippalen Infekts und beim sogenannten Nervenfieber, d. h. fiebrige Zustände nach nervlicher Überreizung
Stärkt den Magen und ist zudem auch allgemein stärkend

Tinktur: im akuten Stadium alle 1/2 Stunde 5 Tropfen bis zu 6 x täglich

MÄDESÜSS

Wirkt bei Entzündungen, Erkältung, beginnendem grippalem Infekt fiebersenkend
Der Tee ist sehr geeignet für Kinder

Tee: 1/2 – 1 Esslöffel Kraut mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und mehrmals tgl. heiß trinken

TAUSENDGÜLDENKRAUT

Die Wirkung des Tees gegen Entzündung und gegen Fieber wurde durch Laborversuche nachgewiesen (Berkan u. a. 1991)
Die Tinktur wirkt antibakteriell und gegen Pilze ( z.B. Candida alb.) (Silber B 2014)
Tausendgüldenkraut regt den Magen und die Galle an, wirkt als Tonikum, z.B. in Form der Amara-Tropfen (Weleda)



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Rechtlicher Hinweis
Die Seite befindet sich im Aufbau und die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Inhalte dienen ausschließlich der Erstinformation der Nutzer. Die Inhalte können keine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt ersetzen.