Bertramwurzel

Anacyclus pyrethrum
Hauptwirkung

Verbessert die Nahrungsverwertung, die Bioverfügbarkeit der Nahrung

Neurologie / Gehirn

TEM: Hildegard von Bingen:

  • „vertreibt den Schleim aus dem Kopf und fördert den klaren Verstand“

Nervenumstimmung (Irritans/Alterans),

  • Gesichtsneuralgie


Innere Medizin

Verdauungsfördernd: 1 – 2 Messerspitzen täglich mit dem Essen zugeführt, hilft bei

  • Verdauungsschwäche
  • verbessert die Bioverfügbarkeit der Nahrung, bei Fehlernährung (Hildegard von Bingen)
  • verbessert die Resorption von Eisen und Vitamin B12, z.B. bei Anämie (Hirsch/Grünberger)
  • stimuliert die die Bauchspeicheldrüse und die Leber (Hirsch/Grünberger)
  • Diabetes und Schmerzen in den Beinen (Hirsch/Grünberger)
  • Prophylaxe
  • Anthelminthikum/Wurmleiden
  • als Mundwasser, bei Zahnschmerz
  • „Mindert die Fäulnis im Menschen und bringt wieder zu Kräften. Er bereitet eine gute Verdauung, macht die Säfte klar und reduziert die Krankheitsanfälligkeit“ (nach H. von Bingen)

Frauenheilkunde

Die erwärmende Wirkung lässt sich bei

  • Frigidität nutzen; „Was kalt ist kann mit dieser Wurzel erwärmt werden“ (Lonicerus A)

Endokrinologie

Tabernaemontanus:

  • „beweget und reizet die untüchtige erkalten Männer zum ehelichen Wercken und hilft ihnen wieder in den Sattel“

Haut

Diaphoretikum

  • schweißtreibend

Orthopädie / Rheumatologie

Bertram verbessert die Nahrungsverwertung

  • Rheuma


Dosierung / Anwendungsform

Bertram Pulver:
1/2 Teelöffel Pulver mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen und nach Geschmack mit Honig süßen; am bestens morgens nüchtern trinken
Bertram-Urtinktur (Pyrethrum romanii Urtinktur = D1; Spagyra)

Nebenwirkung / Kontraindikation

Nicht in der Schwangerschaft anwenden; eine Überdosierung kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen, kolikartigen Beschwerden oder Kopfschmerz führen



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