Schierling

Conium maculatum
Hauptwirkung

Bei entartetem Drüsengewebe, Lymphmittel



Endokrinologie

In der Antike (äußerlich) genutzt zum

  • Dämpfen von schmerzhaften Erektionen (die Blätter wurden auf den Hoden aufgelegt) (Matthiolus)
  • Schmerzen bei Brustschmerz/Mastopathie oder bei inoperablen Brustkrebs: Conium-5%-Salbe Weleda
  • kleinere Brustknoten, mehrmonatige Salbenkur, zur Dauerbehandlung eher Itires-spag.-Salbe oder Conium D4 innerlich (Madejsky)
  • Schilddrüsenknoten: Itires-spag.-Salbe
  • bei hyperthyreoter Struma (Kropf) und zur Schmerzlinderung die höherdosierte Conium-5%-Salbe
  • zur Vorbereitung einer Brustkrebsoperation
  • Rezidivprophylaxe des Mammakarzinoms
  • allgemeines Wachstum der Brustdrüse begrenzend: Conium-5%-Salbe
  • schmerzhafte Schwellung der Bartholin-Drüse: Conium-5%-Salbe

Orthopädie / Rheumatologie

Hildegard von Bingen:

„Wenn der Mensch den Schierling äße, würde alles was gut und richtig in Ihm ist, zerstört werden. Wer aber gefallen oder von Knüppeln gebläut, der koche Schierling in Wasser und bind ihn auf die Glieder, in denen er Schmerzen hat“

Immunologie / Allergologie

Dämpft die Drüsentätigkeit der Lymphdrüsen, langfristig führtr es zu einer Rückbildung des Drüsengewebes (Atrophie) (Madejsky)

  • zur Lymphentlastung, z.B. Itires-spag.-Tropfen äußerlich als Salbe, z.B. Lymphdiaral-Salbe
  • Lymphentlastung der Brust-, de rSchild- und der Vorsteherdrüse (Prostata): einreiben mit Schierlingssalbe, z. B. Conium-5-%-Salbe von Weleda


Dosierung / Anwendungsform

Nur äußerlich anwenden: Salben; z. B. Itires spag. Tropfen von Pekana, Conium 5% Salbe Weleda

Nebenwirkung / Kontraindikation

Bei äußerer Anwendung von Handelspräparaten gibt es keine Anwendungsbeschränkung

Von der Einnahme des Kraut oder daraus hergestellter Tränke muss wegen der tödlichen Giftigkeit gewarnt werden



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