Ginkgo

Ginkgo biloba
Hauptwirkung

Fördert die Mikrozirkulation, bei "Hirnleistungsschwäche"

Sinnesorgane

Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation wirkt Ginkgo membranstabilisierend und verbessert den Zellstoffwechsel (Netzhaut, Innenohr)

  • vermindert Retinaödeme und Läsionen der Netzhautzellen
  • bei Schwindel
  • bei akutem Tinnitus; wenn nach 12 Wochen keine Besserung eintritt, absetzen
  • chronischer Tinnitus braucht zusätzliche Therapien

Neurologie / Gehirn

Durch die verbesserte Mikrozirkulation wird:

  • die Hypoxietoleranz verbessert, besonders im Hirngewebe
  • die Mitochondrienfunktion, die Synaptogenese, und die Neurotransmission von Dopamin günstig beeinflusst
  • verbessert die Gehirnleistung, den zerebralen Gehirnstoffwechsel, Lernvermögen und Stressadaption durch bessere Hirndurchblutung
  • wirkt neuroprotektiv: schützt den Hippocampus vor Zelluntergang (wichtig für das Kurzzeitgedächtnis)
  • hilft bei durchblutungsbedingten Kopfschmerzen
  • Anti-Dementivum und hilfreich gegen die affektiven Begleiterscheinungen, z.B. Aggressivität. Verzögert die Demenzerkrankung um ca. 7 Monate

Nach 4 Jahren Therapie mit 240 mg tgl. entwickelten die Patienten nur halb so oft eine Alzheimer-Erkrankung

  • bremst die Degeneration cholinerger Systeme, fördert die Cholinaufnahme im Hippocampus
  • empfehlendswert ist es schon im mittleren Alter mit der Behandlung zu beginnen
  • bei anstrengender Bildschirmarbeit unterlaufen weniger Fehler, Tempo und Genauigkeit werden erhöht
  • alltägliche Termine werden besser behalten
  • HOP-Syndrom
  • hemmt die Entwicklung traumatisch oder toxisch bedingter Hirnödeme und beschleunigt deren Rückbildung

Untersuchungen zeigen im Bereich Kognition, Aktivitäten des täglichen Lebens und des klinischen Gesamteindrucks eine signifikante Verbesserung, besonders bei Patienten mit bereits vorhandenen neuro-psychiatrischen Symptomen
Im Tierversuch konnte ein Rückgang der Entzündungsmarker nachgewiesen werden. Messbar nach 2 Monaten, deutlicher jedoch nach 5 Monaten der Anwendung



Kardiologie

Antioxidativ: bremst die Zellalterung
Fördert die Mikrozirkulation und die Fließeigenschaft des Blutes

  • Apoplex vorbeugend
  • bei Arteriosklerose der Herzkranzgefäße kommt es zu einer verbesserten Durchblutung
  • bessert die arterielle Durchblutung
  • diabetische Gefäßschäden
  • Nikotinschaden – Endangitis obliterans – Clauducatio intermittens (Stadium 2, nach 6 Wochen besser)
  • Mb. Raynaud

Kinder

Beim ADHS Syndrom weisen neue Studien auf  Ginkgo als einer Alternative zum Ritalin



Geriatrie

Beliebtes Mittel in der Geriatrie, zur Prävention und Therapie

Psyche

Wirksam bei:

  • Konzentrationsstörungen
  • depressiver Stimmung
  • Gedächtnisschwäche

Dosierung / Anwendungsform

Bei Fertigarzneimitteln nach Firmenangabe
Trockenextrakt: 120 – 160 mg
Demenzielles Syndrom: 120 – 240 mg Tagesdosis
Tinktur: z.B. metaginkgo (+ Nicotiana D6, Espeletia D3, Myrtillocactus D2, Plumbum met. D8, Secale D4)

Nebenwirkung / Kontraindikation

Sehr selten leichte Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, allergische Hautreaktionen (meist durch Überdosierung)



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