Muskat

Myristica fragans
Hauptwirkung

Verdauungsfördernd, entkrampfend, zentral stimulierend

Neurologie / Gehirn

Myristicin wird im Organismus in MMDA umgewandelt und

  • erregt sympathische Rezeptoren (katecholaminerge Wirkung) und
  • erregt Serotoninrezeptoren (serotinerge Wirkung)

Als Salbe mit 14% Muskatnussöl bei

  • neuropathischen Schmerzen bei Diabetes lag die Besserung der Beschwerden bei 30% (Shasri Motilal)


Innere Medizin

Beschwerden des Verdauungstrakts:

  • Verdauungsschwäche mit Blähungen, Völlegefühl
  • Magenkrämpfe
  • Durchfall

Endokrinologie

  • Bei Potenzstörungen

Orthopädie / Rheumatologie

Das ätherische Öl zu Einreibungen bei:

  • rheumatischen Beschwerden
  • chronischem Rheumatismus


Psyche

Hildegard von Bingen: „dämpft die Bitterkeit des Herzens und macht den Geist fröhlich“

Dosierung / Anwendungsform

Pulver: 0,3 – 1,0 g 3 x tgl. in Wasser oder den Speisen zugeben

Ätherisches Öl: 1 Tropfen auf 1 Tasse Tee
Fertigpräparat: z.B. esto-gast Tropfen (mit Zimt-, Nelken- und Citronellöl) 2 – 3 x tgl. 2 ml in 1 – 2 TL Wasser

Nebenwirkung / Kontraindikation

Nicht in Verbindung mit Alkohol einnehmen, es kann zu Halluzinationen, Euphorie und Angstzuständen kommen, epileptiforme Zustände werden induziert. Im Stoffwechsel findet eine Metabolisierung zu Amphetaminderivaten statt, es kommt zu Übelkeit und Herzrasen
Safrol schädigt bei Überdosierung die Leber



Weitere Pflanzen aus dem Fachgebiet: Antidiabetika

Rechtlicher Hinweis
Die Seite befindet sich im Aufbau und die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Inhalte dienen ausschließlich der Erstinformation der Nutzer. Die Inhalte können keine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt ersetzen.