Bis bald im Wald

Wolfgang Heinrich, 7. August 2019

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Was ist Waldbaden?
Waldbaden, auch Wald-Gesundheitstraining genannt wurde in Japan entwickelt und hat sich mittlerweile weltweit ausgebreitet


Waldbaden ist den Body-Mind-Verfahren wie Yoga, Tai Chi, MBSR etc zuzurechnen. Gesundheit wird beeinflusst vom Zusammenspiel von Geist, Psyche, Körper und Verhalten. Ziel ist das Stärken der Bewältigungsresourcen durch Erlernen einer Entspannungsreaktion, d. h. durch Stressreduktion.

Wirkungen von achtsamer Lebenshaltung

  • Eigenes Körpergewahrsein: verbessertes Körpergespür, Bauchgefühl und Körperakzeptanz
  • Empathie, Offenheit und Gleichmut
  • Positive emotionale Selbstregulation
  • Entscheidungsfähigkeit zwischen Wichtig und Unwichtig wird verbessert
  • Gehirn altert langsamer: verbesserte Lern- und Merkfähigkeit

Durch angeleitetes sensorisches Erleben der 5 Sinne plus sensorisches Erleben des Waldes kommt es zu einem

  • intensiven Verbundenheitsgefühl mit der uns umgebenden Natur
  • Entschleunigung und Regeneration
  • Entdecken von kleinen Naturwundern/Wow-Effekt
  • Bewusstsein für Wechselwirkung Mensch – Natur schaffen (Sauerstoff, Mikrobiom, Ästhetik)
  • Reflexion Mensch – Natur

 

Gesundheitsfördernde Aspekte des Waldes

Studien aus Europa (Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland), Amerika und Australien zeigen einen Nutzen für die Prävention
Ruhe, saubere Luft, Abstand zur täglichen Routine („being away“-Konzept), Freude an der Natur

Psychische Effekte:

  • Naturkontakt stärkt Selbstvertrauen (Korpela 2018),
  • hilft Grübeln reduzieren, aus dem Gedankenkarusell auszusteigen (Bratmann et al 2015)
  • Im Vergleich zur Stadt deutliche Verminderung von Anspannung, Wut, Depression, Erschöpfung (Park et al 2010)
  • Konzentration von Sresshormonen verringert (Hansenet al 2018)
  • Aktivierung des parasympathischen Nervensystems (Tsunetsugu et al 2017)
  • Schlafqualität wird verbessert (Morita et al 2011)
  • signifikant blutdrucksenkender Effekt (Metaanalyse Ideno et al 2017)
  • Verminderung von Impulivität bei ADHS-Kindern (u. a. Taylor et al 2009)

 

 

 



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