Welcher Glücks-Typ bist Du?

Wolfgang Heinrich, 28. November 2018

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Für jeden bedeutet Glück etwas anderes, laut Glücksforschung sind nur 10% unseres Glücks von äußeren Umständen abhängig; wir kommen mit einer Art Glücks-Setpoint zur Welt, welcher ca. 50% ausmachen soll (Seligman M). Also liege ca. 40% in unserer Kontrolle.


Glückliche Charaktere erleben die Welt als sinnhaft, verstehbar und prinzipiell beeinflussbar. Sie besitzen die Fähigkeit mit einer gewissen Zähigkeit, Flexibilität und Elastizität mehr oder minder erfolgreich auf den Stress des täglichen Lebens reagieren (Resilienz) zu können und immer wieder die eigene Mitte zu finden (Autonomie) (Esch T).

Happy People:

  • vermeiden das Ungewollte; reduzieren oder bewältigen Stress und Belastungen, entspannen sich
  • sie sind in der Lage Vertrauenswürdigkeit und Ruhe auszustrahlen, belastbare Bindungen und Beziehungen aufzubauen/zu halten
  • sind gegenwärtig/präsent und in der Lage zu akzeptieren was ist
  • finden und erkennen Regeln und Muster in ihrer Umgebung
  • sind zuversichtlich, erleben ihr Leben als sinnvoll

 

Der Dalai Lama sagte einmal, der “wichtigste Beitrag” von uns ist:
“Stress zu mindern und Glück zu mehren”

 

Dazu empfiehlt die Positive Psychologie:

  • sich mindestens so sehr um seine Stärken und positiven Eigenschaften zu kümmern wie um die Schwächen
  • mindestens so ein Interesse für das Erschaffen und Fördern der besten Dinge im Leben haben, wie für das Reparieren der Schlechtesten
  • Wohlgefühl und Wohlsein mehren und nicht nur solche, die Leid und Elend mindern
  • sich mindestens so sehr um das Erreichen von Zielen zu kümmern, wie um das Begründen und Analysieren von verpassten Gelegenheiten
  • das Finden von Sinn und Bestimmung in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen
  • “the brain runs for fun”
  • Das Gehirn ist lernfähig und kann auf Glücksgefühle ´einjustiert´ werden.
  • Begeisterung ist Dünger für unser Gehirn!

 

Es gibt 3 verschiedene Glückshormon-Cocktails, welche den 3 Belohnungssystemen im Gehirn entsprechen:

 

Typ A

Der Willensgesteuerte Typ lebt in  Vorfreude, Sehnsucht, sucht den Kick, Aktion, ein Hochgefühl, Lust, Abenteuer, Spaß

Glücks-Gefühl:  “Ich hab´s gemacht”

Bei diesem Typ kommt besonders Dopamin und Adrenalin zur Wirkung

Dopamin: steht für Herausforderung, aufregende & anregende Tätigkeiten, Kreativität, Nervenkitzel, (Hyper-)Aktivität, Aufbruch. Aus dem  Dopamin werden dann die körpereigenen Opioide und Opiate gebildet.
Drogen erhöhen auch den Dopamin-Spiegel, können den Glückszustand jedoch nur simulieren.
Dopamin wird unterstützt durch Adrenalin: dieses steht für Aktivität, Wachheit, Aufbruch, Abenteuer, Lust.

Adrenalin: in richtiger Dosierung kann es auch glücklich machen, fördert die Hirndurchblutung und wirkt u. U. Stimmung aufhellend

Diese Endorphine (körpereigene Morphine) werden aktiviert durch die:

  • TAIGA-WURZEL: die adaptogene Wirkung führt zur Ausschüttung von Endorphinen (sog. Glückshormonen)
  • Der GRIECHISCHE BERGTEE wirkt als Wiederaufnahme-Hemmer von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin
  • GRÜNER TEE führt zu Freisetzung von Dopamin, Serotonin und GABA
  • KAFFEE fördert die Freisetzung von Dopamin und Serotonin
-> Empfehlung:  Griechischer Bergtee der Bio Tee Manufaktur

 

Typ B

Der Vorsichtige Typus, ist angespannt, will Stress, Schmerz, Unglück und Angst vermeiden. Muss im Wettbewerb bestehen, ist zwanghaft genau, als ob ein kleiner Fehler mit dem Leben bezahlt werden muss; will dem Stress entkommen. Dadurch kommt es zu Überforderung, black-out, burn-out.

Glücks-Gefühl: “Ich hab überlebt”

Hier überwiegt ein hoher Kortisol- und Adrenalinspiegel

ADRENALIN: Stress-Hormon, ist an der „Flucht- und Kampfreaktion“ beteiligt

KORTISOL: ist ein Marker für Stress, dämpft Entzündung

  • Hier kann RHODIOLAN helfen zur Regulierung der Stressreaktion und Kortisol-Produktion
  • LAVENDEL: bei Angst, Hypersensibilität, Liebeskummer, Migräne, nervliche Erschöpfung
  • TABAK in geringer Dosis, erhöht die Ausschüttung von Adrenalin, Serotonin und Dopamin
  • Zubereitungen aus SÜSSHOLZWURZEL  sind zu meiden, weil diese den Effekt des körpereigenen Kortisols verstärkt
-> Empfehlung: Rhodiola Rosea Kapseln

 

Typ C

Der Zufriedene, dieser Typ sucht die Ruhe, Zugehörigkeit, ankommen, sein statt begehren, die Kunst des Verweilens. Es geht um Vertrauen, Fürsorge, Mitgefühl und Kooperation.
Hier spielen besonders die Endocannabinoide und Endomorphine eine Rolle, welcher der Organismus schon aus der Embryonalzeit kennt, mit dem Gefühl der Einheit:

Glücks-Gefühl: “Es ist gut so wie es ist”

OXYTOCIN: (beim Stillen, berühren etc. produziert), wirkt stress- und angstlösend, “wohlgefühlvermittelnd”. Oxytocin und Vasopressin führen zu der begleitenden Euphorie beim Verlieben

SEROTONIN: (Entspannungshormon, fährt uns runter) und besonders Acethylcholin (für Konzentration und Lernen, innere und äußere Bewegung zuständig).

ACETHYLCHOLIN: regt die Ausschüttung von NO an, welches den Blutdruck senkt und ENTZÜNDUNGEN runterfährt. Der Abbau von Acethylcholin durch die Acethylcholinesterase sollte vermieden werden, d. h. der

  • KURKUMA-Verbrauch ist zu reduzieren; jedoch unterstützen z. B.
  • MELISSE unterstützt die Acethylcholinfreisetzung
  • GRIFFONIA erhöht den Serotoninspiegel im Gehirn
  • KAKAO enthält Tryptophan, die Vorstufe von Serotonin

Durch die Bewältigung von Herausforderungen wird aus Dopamin körpereigene Morphium gebildet: fährt das Stress- und Immunsystem wieder runter. Die Endorphine räumen auf, nach Abenteuer (Dopamin) und Stress (Adrenalin; Kortisol)

-> Empfehlung: Griffonia Samen Extrakt

 

Es ist gesund wenn es uns gut geht! Glück ist Ausdruck des Bemühens unser Leben zu meistern, dazu müssen wir anwesend sein, hinhören, hinfühlen und erkennen. Und last but not least:

“Say no to too many choices” (Seligman)

 

 



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